Satzung des Imkervereins Bayreuth und Umgebung vom 17.09.1973

§1  Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen IMKERVEREIN BAYREUTH UND UMGEBUNG e.V. Er ist in das Vereinsregister eingetragen. Sein Sitz befindet sich in Bayreuth. Er umfasst das Gebiet von Bayreuth und Umgebung (Bayreuth, die Gemeinden Bindlach, Döhlau, Ramsenthal, Cottenbach, Heinersreuth, Oberpreuschwitz, Altenplos, Donndorf, Eckersdorf, Mistelbach, Hummeltal, Gesees, Thiergarten, Wolfsbach, Schamelsberg, Aichig, Oberölschnitz und Seybothenreuth).

 

§2  Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt nur gemeinnützige Zwecke. Er hat die Aufgabe, die Bienenzucht zu fördern, den Mitgliedern in allen imkerlichen Fragen mit Rat und Tat beizustehen und bei auftretenden Bienenseuchen im Einvernehmen mit dem Amtsarzt Bekämpfungsmaßnahmen durchzuführen.

 

§3  Die Vereinsleitung

Der Verein wird vom 1. Vorsitzendem und dem 2. Vorsitzendem gleichberechtigt vertreten und geleitet. Im Innenverkehr übernimmt der 2. Vorsitzende die Vertretung nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden.

Die Vorstandschaft besteht aus:dem 1. Vorsitzenden,
dem 2. Vorsitzenden,
dem Kassierer und
dem Schriftführer

 

Das Amt des Kassierers oder des Schriftführers kann vorübergehend von einem anderen Vorstandsmitglied gleichzeitig wahrgenommen werden. Der Vorstand erweitert sich dann um ein 3. Vorstandsmitglied. Die Vorstandsmitgliedschaft wird alle 4 Jahre in geheimer Wahl mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt. Bei nur einem Vorschlag kann per Akklamation abgestimmt werden.

Die Vorstandschaft ist berechtigt, zur Erfüllung besonderer Aufgaben sich durch Zuwahl von Obleuten zu erweitern (Wander-, Zuchtobmann usw.).

 

§4  Die Versammlungen

Die Vorstandschaft ist verpflichtet, zur Unterrichtung der Mitglieder Monatsversammlungen abzuhalten und alljährlich in einer Jahreshauptversammlung einen Rechenschaftsbericht abzugeben. Der Kassenwart hat dabei den Kassenbericht abzugeben, der jedem Mitglied zur Einsichtnahme zur Verfügung steht. Der Kassenbericht ist von dem von der Jahreshauptversammlung gewählten Revisor zu prüfen.

Zur Erledigung dringender Vereinsangelegenheiten kann die Vorstandschaft eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

Zu der Jahreshauptversammlung sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung eine Woche vorher durch die Post oder die Tageszeitung einzuladen.

 

§5  Die Mitgliedschaft

Über die Aufnahme eines Mitglieds entscheidet die Monats- oder Jahreshauptversammlung. Sie erfolgt auf schriftlichen Antrag. Der Austritt muß schriftlich erfolgen. Er wird jeweils erst zum Jahresende wirksam.

 

§6  Rechte und Pflichten

Der Verein ist verpflichtet, die Geschäfte in gemeinnütziger Weise zur Förderung der Bienenzucht zu führen und die Mitglieder laufend über diese Tätigkeiten zu unterrichten. Die Mitglieder haben den festgesetzten Beitrag pünktlich zu entrichten und den Beschlüssen der Versammlungen nachzukommen. Sie bürgen für die Gesunderhaltung der Bienen unter besonderer Berücksichtigung der gesetzlichen Verordnungen. Sie sorgen für gegenseitige Hilfe und Beratung am Bienenstand. Sie sind berechtigt, an den Einrichtungen des Vereins teilzunehmen. Bei der Nichtbeachtung wichtiger Anordnungen oder Schädigung des Vereins kann Ausschluss aus dem Verein erfolgen.

 

§7  Ausschluss eines Mitglieds

Über den Ausschluss eines Mitgliedes beschließt die Jahreshauptversammlung mit mindestens 2/3 Mehrheit. Der Betroffene hat das Recht auf Anhörung vor der Versammlung.

 

§8  Mitgliedsbeitrag

Die Beitragshöhe wird in der Jahreshauptversammlung durch einfache Stimmenmehrheit beschlossen.

 

§9  Protokollführung

Die in der Versammlung gefassten Beschlüsse sind von der dazu bestimmten Person zu protokollieren. Die Protokolle sind von zwei Versammlungsteilnehmern zu unterzeichnen.

 

§10  Auflösung des Vereins und Bestimmungen über das Vermögen

Zur Auflösung des Vereins und der Bestimmung über das Vermögen des Vereins ist eine 3/4 Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich, wobei mindestens 2/3 aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein müssen. Das Vermögen darf nur gemeinnützigen Zwecken, möglichst einer weiteren Förderung der Bienenzucht zugeführt werden.